CELLSPA Longevity
KONZEPT · STAND 2026-06-21

Präventive Lifestyle- und Longevity-Plattform mit ärztlicher Begleitung

CELLSPA Longevity

CELLSPA bündelt verteilte Gesundheits-, Labor- und Lifestyle-Daten, übersetzt komplexe Befunde in verständliche Handlungsbilder und schafft eine sichere, longitudinal nutzbare Datenbasis – mit klarer Human Oversight durch Ärzte.  Das ermöglicht es Gesundheit proaktiv zu verstehen, personalisiert zu optimieren und langfristige Longevity-Ziele zu erreichen.

TRANSPARENZ
Detaillierte Einblicke Human Oversight
VERTRAUEN
Patientenfokussiert Arztzentriert
ZERTIFIZIERT
Lösung und Hosting ISO 27001 zertifiziert
DATENSCHUTZ
DSGVO-konform Hosted in Germany
ZUKUNFTSFÄHIG
Skalierbar, modular & erweiterbar
01Executive Summary

Sicher starten, ärztlich geführt, regulatorisch klug.

CELLSPA ist als präventive Longevity-Plattform mit ärztlicher Begleitung konzipiert – mit einer sicheren Datenplattform, strukturierter Auswertung, KI-gestützter Empfehlungsvorbereitung und klarer Human Oversight.

Phase 1

Konzept, Architektur, MVP

Scope, Zielarchitektur sowie Security- und Betriebs-Blueprint. MVP in gesicherter, mandantenfähiger U-KNOW Umgebung mit Beispiel- und Testdaten.
Phase 2

Produktiver Betrieb & Skalierung

Reale Integrationen, echter Nutzerbetrieb, Partner-Onboarding und Skalierung über weitere Standorte, Partner und Geschäftsmodelle.
Mehrwert: Bündelung verteilter Gesundheitsdaten, Übersetzung komplexer Befunde in verständliche Handlungsbilder und eine europäisch ausgerichtete Infrastruktur für besonders schutzbedürftige Gesundheits- und Genomdaten.
02Ausgangslage & Zielbild

Daten gibt es genug. Was fehlt, ist longitudinaler Nutzen.

Gesundheits-, Labor-, Lifestyle- und Wearable-Daten sind vermehrt vorhanden, werden aber selten integriert, longitudinal ausgewertet und klinisch nutzbar aufbereitet.

  • Gesundheitsdaten aus mehreren Quellen in einer zentralen Datenbasis zusammenführen.
  • Nutzern Entwicklung, Trends und Empfehlungen verständlich darstellen.
  • Ärzten eine strukturierte Sicht auf Verläufe, Marker und nächste Schritte geben.
  • Eine zentrale, CELLSPA-eigene Wissensbasis aufbauen, die mit jeder qualitätsgesicherten Datennutzung präziser wird.
  • KI als Assistenz für Mustererkennung, Priorisierung und Empfehlungsvorbereitung nutzen.
  • Datenschutz, Nachvollziehbarkeit und Datenhoheit konsequent in den Mittelpunkt stellen.
03Strategische Positionierung

Präventive Lifestyle- und Longevity-Plattform mit ärztlicher Begleitung.

Schneller Markteintritt mit fokussiertem MVP, ausgerichtet auf Education, Orientierung, Verlauf und Empfehlungen – mit begrenzter regulatorischer Komplexität in Phase 1 und offener Erweiterung für zertifizierbare Module.

Klare Abgrenzung
  • Keine automatisierte Diagnose.
  • Keine autonome Therapieentscheidung.
  • Keine Heilungs- oder Präventionsversprechen für Supplements.
  • Finale medizinische Verantwortung bleibt bei der behandelnden Fachperson.
Vorteile
  • Schneller Markteintritt mit fokussiertem MVP.
  • Ausrichtung auf Education, Orientierung, Verlauf, Empfehlungen.
  • Geringere regulatorische Komplexität in Phase 1.
  • Offen für spätere zertifizierbare Module.

Medizinische Angebotswelt als fachlicher Startpunkt

  • Erweiterte Labordiagnostik, genetische Testungen und Gesundheits-Check-ups.
  • Stressdiagnostik (VNS), metabolische Analysen, Leistungsdiagnostik.
  • Coaching-, Ernährungs-, Bewegungs- und Regenerationspfade.
  • Infusionsangebote, IHHT, Mikrozirkulation und weitere mitochondrienbezogene Leistungen.
  • Indikationsnahe Programme für Beschwerde-, Regenerations- und Präventionsbilder.
04Zielgruppen & Go-to-Market

Mehrstufiges Geschäftsmodell mit klar priorisierter Reihenfolge.

  1. 1Ärztlich geführte Longevity- und Präventionsangebote – ermöglichen die nötige Human Oversight für sensible Empfehlungen.
  2. 2Premium-Partnerstandorte wie Hotels und Retreats – differenzierendes Erlebnis aus Diagnostik, Betreuung und Longitudinalprogramm.
  3. 3Shop-in-the-shop & Franchise-Modelle – nach Standardisierung von Prozessen, Schulung, Markenführung und QS.
  4. 4Apothekennahe Modelle – nur in klar abgegrenzter Rolle, kein erster klinischer Kernkanal.
05Geschäftslogik & Business Case

Wiederkehrende Erlöse, Mindestbindung 24 Monate.

Erlösströme
  • Jahres- oder Mehrjahresabos für Endnutzer (z. B. ab 490 € p. a. je nach Leistung).
  • B2B-/B2B2C-Lizenzen für Ärzte, Praxen, Hotels, Franchise-Partner.
  • Setup- und Enablement-Gebühren für neue Standorte.
  • Datenbasierte Programme, Coachings und Verlaufsservices.
  • Supplement-Erlöse über getrennte Partner- oder Lizenzmodelle.
Trennung beim NEM-Vertrieb
  • Ärzte treten nicht als direkte Verkäufer eigener NEM-Produkte auf.
  • NEM-Vertrieb erfolgt über separates Handels- oder Partnermodell.
  • Externe Gesellschaft nutzt Marke, Sortiment oder White-Label-Strukturen.
06Phase 1

Ziel und Leistungsumfang.

Phase 1 konkretisiert CELLSPA fachlich, technisch und regulatorisch so weit, dass ein belastbarer Umsetzungsentscheid für Phase 2 möglich ist. Parallel entsteht ein vorzeigbarer MVP.

6.1

Ziel von Phase 1

Am Ende liegt ein belastbarer Umsetzungsentscheid vor – plus ein MVP, der die Plattformlogik mit Beispiel- und Testdaten demonstriert.

6.2

Budgetrahmen

Angebotsrahmen
15.000 – 20.000 €

Laufende Kosten für die Produktivumgebung werden in Phase 1 vorbereitet und nach finaler Architektur belastbar beziffert.

Aufwand insgesamt
13 Tage

Position 1 (Spezifikation): 5 Tage · Position 2 (Umsetzung): 8 Tage.

6.2.1

Angebotspositionen

Position 1 · 5 Tage

MVP Spezifikation

  • Workshop, Scope, Architektur inkl. rechtlicher Bewertung.
  • Detaillierung von MVP-Funktionen, Rollen, User-Flows, Prioritäten.
  • Fachkonzept für Nutzer, Ärzte, Partner, Admin-Prozesse.
  • Onboarding-, Consent-, Access- und Freigabeprozesse.
  • Zielarchitektur für Plattform, Daten, Schnittstellen, KI-Schicht.
  • Security-, Datenschutz-, Backup- und Restore-Basis.
  • Rechtliche Bewertung durch CYBERLEGIS.
Position 2 · 8 Tage

MVP Umsetzung

  • Technische Umsetzung des spezifizierten MVP in U-KNOW.AI.
  • Nutzer-, Arzt- und Admin-Funktionen, Rollen, MFA.
  • Dokumenten-Upload, Scanner-Funktion, strukturierte Ablagen, Testdaten.
  • Demo-Flows: Analyse, Empfehlungen, Freigaben, Dokumentation.
  • Inbetriebnahme, Test, QS, Demo-Vorbereitung.
  • Spezifikation des flankierenden rechtlichen Rahmens.
6.2.2

Rechtliche Begleitung

Die Spezifikation wird durch CYBERLEGIS begleitet – Rechtsanwaltskanzlei für IT-Recht, Datenschutz und Compliance. In Phase 1 ist die Leistung im U-KNOW-Angebot enthalten. Ab Phase 2 erfolgt die weitere Begleitung über eine direkte Vereinbarung zwischen CELLSPA und CYBERLEGIS (Rechtssicherheit über spezialisierte Rechtsanwaltsgesellschaft mit Vermögensschadenhaftpflicht).
6.3

Inhalt von Phase 1

  1. 1Scope-Workshop zu MVP-Funktionen, Rollen, Flows, Prioritäten.
  2. 2Fachkonzept inkl. Onboarding-, Consent- und Access-Prozessen.
  3. 3Leistungs-, Diagnostik- und Programmkatalog als Grundlage.
  4. 4Zielprozess Website → Termin → Intake → Portalaktivierung.
  5. 5Zielarchitektur für Plattform, Daten, Schnittstellen, KI, Security.
  6. 6Wissensbasis mit VactorAI (semantisch) und CalcAI (strukturiert).
  7. 7Security-, Datenschutz-, Backup- und Restore-Konzept.
  8. 8Begleitende rechtliche Bewertung durch CYBERLEGIS.
  9. 9Betriebs- und Supportkonzept für den MVP.
  10. 10MVP-Umsetzung mit Demo-Frontend, Rollenmodell, Testdaten.
  11. 11Umsetzungsplan für Phase 2 inkl. Roadmap.
6.4

Konkrete Deliverables

  • Grob- und Feinkonzept für den MVP, priorisierter Backlog.
  • Rollen- und Berechtigungsmatrix.
  • User-Onboarding-Prozess inkl. Consent, MFA, Freigabelogik.
  • Termin-, Intake-, Anamnese- und Aktivierungsprozess.
  • Leistungs-, Diagnostik-, Sitzungs- und Programmkatalog für Stufe 1.
  • Betriebs-, Rollen- und Schnittstellenmodell inkl. Steuerung durch U-KNOW.
  • Architektur- und Sicherheitsblueprint.
  • Architektur und Governance der Wissensbasis (VactorAI / CalcAI).
  • Abgleich Angebotskommunikation, Positionierung, Claims, Freigabelogik.
  • Rechtlich begleitete Konzeptfreigabe; Datenschutz-/Compliance-Rahmen.
  • MVP-Demo in gesicherter U-KNOW Umgebung.
  • Aufwandsschätzung und Roadmap für Phase 2.
6.5

Zeitlicher Rahmen

Zeitlicher Rahmen
  1. Ende Juni 2026
    Start Spezifikation & Workshop-Vorbereitung
  2. Anfang Juli 2026
    Scope-Workshop & MVP-Festlegung
  3. Mitte/Ende Juli 2026
    Fachkonzept, Architektur, Security, UX
  4. Mitte August 2026
    MVP-Demo mit Beispiel- und Testdaten
  5. ab Phase 2
    Produktive Umsetzung & Skalierung
07MVP Scope

Demonstrierbar, regulatorisch beherrschbar.

Entscheidend ist sichtbarer Nutzen – nicht, dass alle Integrationen produktiv vorhanden sind.

7.1

Kernfunktionen für Endnutzer

  • Registrierung, Verifikation, MFA-gesicherter Zugang.
  • Sicherheitsmenü mit optionaler biometrischer App-Sperre bei jedem Öffnen.
  • Onboarding mit Einwilligungen und Basisprofil.
  • Digitale Terminvorbereitung mit Anamnese, Fragebögen, Consent, Dokumenten.
  • Persönliche CELLSPA ID.
  • Upload / Import von Laborbefunden, genetischen Reports und Dokumenten.
  • Scanner-Funktion in der Smartphone-App für Papierdokumente.
  • Erfassung von Lifestyle- und Gesundheitsfragebögen.
  • Übersicht zu Werten, Scores, Trends und Empfehlungen.
  • Erläuterungen, nächste Schritte, allgemeine Longevity-Education.
  • Persönliche Freigaben für Ärzte oder definierte Gruppen.
  • Aktivierungsflow aus Website-, Praxis-, Partner- oder Buchungsprozess.
  • Passkey-gestützter Login für Web- und Desktop-Zugänge.
7.1.1

User-Onboarding-Prozess im MVP

  1. 1Start über Einladung, Self-Service-Registrierung oder Partneranbindung.
  2. 2Konto wird verifiziert und direkt mit MFA abgesichert.
  3. 3Bestätigung von Nutzungsbedingungen, Datenschutz und Einwilligungen.
  4. 4Anlage von Basisprofil, CELLSPA ID, Stammdaten, initialem Consent-Status.
  5. 5Erste Fragebögen, Upload / Scan von Befunden und Reports.
  6. 6Einrichtung der Freigaben, optionale App-Sperre, Landung im Dashboard.
7.1.2

Termin-, Intake- und Aktivierungsprozess

  • Einheitlicher digitaler Intake aus Website, Doctolib, Praxis, Hotel oder Partner.
  • Anamnese, Consent, Dokumente vor dem ersten Termin digital gesammelt.
  • Jeder Erstkontakt mit nachvollziehbarem Status (Termin, Intake, Consent, Aktivierung).
  • Nahtlose Überführung in das CELLSPA Konto nach Ersttermin / Freigabe.
  • Einheitliche Dokumentation für Self-Service, Praxis und Partner.
7.2

Kernfunktionen für Ärzte

  • Verpflichtender MFA-gesicherter Zugang für Ärzte und klinische Partner.
  • Patientenübersicht und Sicht auf Intake-, Consent- und Dokumentenstatus.
  • Sicht auf Marker, Verläufe, Auffälligkeiten.
  • Sicht auf Diagnostik-, Check-up-, Therapie-, Coaching- und Regenerationsverläufe.
  • Strukturierte Dokumentation und Zuordnung von Programmen und Sitzungsserien.
  • KI-gestützte Empfehlungsvorbereitung.
  • Freigabe, Kommentierung und Finalisierung ärztlicher Empfehlungen.
  • Step-up-Authentifizierung vor medizinischen Freigaben und sensiblen Exporten.

Arzt- und Partnerzugang

  • Zugriff nur über verifizierte Konten mit verpflichtender MFA.
  • Starke Authentifizierung, Passkeys / WebAuthn wo kompatibel.
  • Step-up bei medizinischer Freigabe, Empfehlungsfinalisierung, erweiterten Datenfreigaben.
  • Revisionssichere Protokollierung von Rollen, Geräten und Freigabehandlungen.
7.3

Backbone

  • Datenmodell: Nutzer, Marker, Befunde, Dokumente, Scans, Scores, Empfehlungen, Programme, Sitzungen, Indikationspfade.
  • Datenmodell für Termin-, Intake-, Anamnese-, Consent- und Aktivierungsprozesse.
  • Longitudinale Diagnostik-, Therapie-, Coaching- und Session-Serien.
  • Strukturierte Ablage und Zuordnung aller Dokumente im Profil.
  • Rechte- und Rollensystem, Audit-Trails.
  • Verschlüsselte Dateispeicherung im U-KNOW Storage.
  • Empfehlungslogik mit regelbasierter und KI-gestützter Komponente.
7.4

Bewusst nicht im MVP

  • Vollproduktive Multi-Labor-Integration
  • Vollständige Wearable-Produktivintegration
  • Vollproduktive PVS- und Abrechnungsintegration
  • Alle Indikations- und Corporate-Health-Programme
  • Automatisierte Diagnosen / Therapieentscheide
  • Blockchain-basierte Unveränderbarkeit
  • Produktive Franchise-Steuerung für viele Standorte
08Zielarchitektur

Fünf Ebenen für Interoperabilität, Mandantenfähigkeit und Erweiterbarkeit.

Zielarchitektur — 5 Ebenen
A → E
A
Experience Layer
Nutzer- & Pro-Apps, Admin, Content/Education, Privacy-Menü
B
Clinical Application Layer
Leistungs-, Diagnostik- & Programmkatalog, Patientenakte, Verlauf
C
Data & Integration Backbone
Kanonisches Datenmodell, Importstrecken, U-KNOW Storage
D
AI & Knowledge Layer
VactorAI, CalcAI, Mustererkennung, Empfehlungsengine mit Human Oversight
E
Security & Operations
IAM, MFA, Passkeys, Step-up, Verschlüsselung, Monitoring, Backup
8.1

Ebene A · Experience Layer

  • Website-, Termin- und Intake-Einstieg.
  • Nutzer-App / Web-App für Teilnehmer.
  • Professional Portal für Ärzte und klinische Partner.
  • Admin- und Operations-Oberfläche für Support, Freigaben, Monitoring.
  • Content- und Education-Bereich für Werte, Programme, Empfehlungen.
  • Sicherheits- und Privatsphäre-Menü.
8.2

Ebene B · Clinical Application Layer

  • Leistungs-, Diagnostik- und Programmkatalog.
  • Termin-, Intake- und digitales Anamnesemodul.
  • Patientenakte auf Plattformebene.
  • Labor- und Befundansicht, Verlaufs- und Trenddarstellung.
  • Therapie-, Sitzungs-, Check-up- und Verlaufsmodul.
  • Dokumentations- und Empfehlungsmodul.
  • Corporate-Health-Modul für B2B-Programme und aggregierte Reports.
  • Wissens- und Evidenzkomponente für das Medical Team.
8.3

Ebene C · Data & Integration Backbone

  • Zentrale Datenplattform in einer gesicherten, mandantenfähigen U-KNOW Umgebung.
  • Standardisierte Importstrecken für PDFs, CSV und später strukturierte APIs.
  • Integrationsschicht für Wearables, Labore, Fragebögen, Geräte- und Drittsysteme.
  • Anbindung von Termin-, PVS-, CRM-, Corporate-Health- und Partnerplattformen.
  • Verschlüsselte Objekt- und Dateispeicherung im U-KNOW Storage.

U-KNOW.AI als technisches Fundament

REST & OpenAPI

APIs für Plattformfunktionen, Integrationen und Servicekopplung.

Agentic-AI-Workflows

Orchestrierte Prozesse, Automationen, Freigabestrecken.

Custom-Connectoren

Strukturierte Anbindung weiterer Datenquellen und Partnersysteme.

Plattformdienste

Konnektor-Framework, Berechtigungsvererbung, Multi-Provider-LLM-Gateway.

VactorAI

Semantische Erschließung unstrukturierter Inhalte (Befunde, Berichte, Notizen).

CalcAI

Faktenbasierte Auswertung strukturierter Daten über relationale Datenbanken.
8.4

Ebene D · AI & Knowledge Layer

  • Regelbasierte Vorverarbeitung.
  • Marker-Mapping und Normalisierung.
  • Fachliches Longevity-Domainmodell für Marker, Risiken, Regenerations-, Stress-, Stoffwechsel- und Mitochondrien-Scores.
  • Mustererkennung und Hypothesenbildung durch KI.
  • Empfehlungsengine mit Human Oversight.
  • Zentrale, CELLSPA-eigene Wissensbasis für konsistente Auswertungen.

Wissensbasis: VactorAI & CalcAI

CELLSPA Wissensbasis
VactorAI
Semantisch

Erschließt unstrukturierte Inhalte: Befunde, Arztberichte, Verlaufsnotizen, Programme, kuratiertes Wissen.

CalcAI
Faktenbasiert

Strukturierte Auswertung: Marker, Scores, Trends, Kohorten, Verlaufs- und Faktenvergleiche über relationale Datenbanken.

Externe LLMs dienen nur als austauschbare Sprach- und Assistenzschicht. System of Record, semantische Indizes, Regeln und Freigabelogiken verbleiben bei CELLSPA & U-KNOW.
8.5

Ebene E · Security & Operations

  • Identitäts- und Berechtigungsmanagement, MFA für alle Konten.
  • Optionale biometrische App-Sperre (Face ID, Touch ID).
  • Passkey-/WebAuthn-Authentifizierung, Auth0-gestützte Integration.
  • Step-up-Authentifizierung für sensible Aktionen.
  • Verschlüsselung at rest und in transit, mandantenfähige Isolation.
  • Protokollierung, Monitoring, Alarmierung, Backup/Restore.
  • Incident-, Change- und Release-Prozesse.
  • Redundanter Aufbau ohne Single Point of Failure, vertikale und horizontale Skalierung.
09Interoperabilität & Datenquellen

Kanonisches Datenmodell statt Abhängigkeit von Fremdformaten.

Relevante Datenquellen

  • Wearables und Health-Apps.
  • Labordaten, genetische Reports.
  • VNS-, metabolische, Leistungs- und Mitochondrien-Diagnostik.
  • Fragebögen und anamnestische Daten.
  • Therapie-, Coaching-, Check-up- und Sitzungsdokumentationen.
  • Bilddaten, diagnostische Dokumente.
  • Termin-, Intake-, CRM-, Corporate-Health- und Partnerprozesse.
  • Später Praxis- und PVS-Systeme.

Integrationsreihenfolge

  1. 1Website, Termin, Intake, Consent, digitale Anamnese.
  2. 2Dokumenten-Upload und -Scan (manuell / teilautomatisiert).
  3. 3CSV-Import oder API-Übermittlung für Labore.
  4. 4Priorisierte diagnostische Geräte- und Testsysteme.
  5. 5Standardisierte API-Anbindungen für priorisierte Partner.
  6. 6Wearable-Aggregatoren.
  7. 7Praxis-, PVS-, CRM- und Partnerplattformen.
10Datenhoheit, Berechtigungen, Privacy by Design

Vom Nutzer aus gedacht – mit klar getrennten Datenräumen.

  • Jeder Teilnehmer besitzt eine eigene CELLSPA ID.
  • Zugriffe erfolgen nur rollen- und freigabebasiert.
  • Nutzer geben Daten aktiv für Personen oder Gruppen frei (Ärzte, Apotheker, Therapeuten …).
  • Freigaben sind nachvollziehbar, verwaltbar, zeitlich begrenzbar und widerrufbar.
  • Medizinische und genetische Daten werden nach Schutzbedarf getrennt modelliert.
10.1

Trennung von Website-, Praxis- und Plattformdaten

1
Website & Marketing
  • Öffentliche Inhalte
  • Analytics-Optionen
  • Cookie-Consent
2
Praxis, Termin & Intake
  • Anamnese
  • Kommunikation
  • Vorbefunde
3
Plattform, Gesundheit & Genom
  • Marker, Scores, Verlauf
  • Dokumente, Reports
  • Höchster Schutzbedarf
10.2

Hoheit über Daten und Wissensbasis

  • Semantische Indizes, Wissensobjekte, Regeln, Scoremodelle und freigegebene Empfehlungsvorlagen verbleiben bei CELLSPA.
  • Externe LLMs erhalten keine Hoheit über diese Wissensbasis.
  • Nutzung externer Modelle nur innerhalb U-KNOW-Governance, Protokollierung, Pseudonymisierung und Freigabelogik.
  • Mit wachsender Datenmenge steigt der Wert der Wissensbasis als medizinisch-operatives Asset.
  • Ärzte greifen nur innerhalb ihrer Rollen, Freigaben und Mandantenkontexte zu.
LLM-Anfragen erfolgen ohne direkte Identifikatoren; die Zuordnung zwischen Personenbezug und Plattform-ID wird getrennt abgesichert. Für MVP und Demo kommen ausschließlich Beispiel-, Test- oder wirksam pseudonymisierte Daten zum Einsatz.
11KI- und Empfehlungslogik

KI als Skalierungsinstrument für Komplexität, Geschwindigkeit und Konsistenz.

11.1

Nutzen von KI in CELLSPA

  • Viele Datenpunkte aus Labor, Lifestyle, Wearables, Reports.
  • Manuelle Analyse ist häufig zu zeitintensiv.
  • Erfahrung ist nicht überall in gleicher Tiefe verfügbar.
  • Empfehlungen werden reproduzierbarer und longitudinal vergleichbar.
  • Jede qualitätsgesicherte Nutzung stärkt die gemeinsame Wissensbasis.
11.2

Rolle der KI in Phase 1

  • Extraktion und Strukturierung von Befundinhalten.
  • Erkennung von Mustern, Abweichungen und Trends.
  • Vorformulierung von Empfehlungen.
  • Unterstützung bei Priorisierung und Dokumentation.
  • Aufbau der Architektur für VactorAI und CalcAI.
11.3

Nicht-Ziele (Phase 1 und Folgephasen)

Keine autonome medizinische Entscheidung · keine Black-Box-Empfehlungen ohne ärztliche Freigabe · keine uneingeschränkte Generierung ohne Audit-Trail · keine Verlagerung der zentralen Wissenshoheit auf externe Plattformanbieter oder LLMs.
12Security, Compliance, Regulatorik

Security ist tragende Produkteigenschaft, nicht Zusatz.

12.1

Leitplanken für Phase 1

  • Hosting in ISO-27001-zertifizierter U-KNOW Infrastruktur im deutschen RZ-Umfeld.
  • Klare Mandantentrennung.
  • MFA-geschützte Zugriffe für User, Ärzte und Admins.
  • Verpflichtende MFA- und Step-up-Mechanismen für privilegierte Rollen.
  • Verschlüsselung für Daten, Backups und Dateispeicher.
  • Revisionssichere Protokollierung von Zugriffen und Empfehlungen.
  • Backup- und Wiederherstellungskonzept.
  • Dokumentierte Rollen, Einwilligungen und Freigaben.
12.2

Regulatorische Prüffelder

  • MDR-Relevanz je Modul und Nutzenversprechen.
  • Einordnung der KI-Funktionen nach Risiko und Human Oversight.
  • Datenschutzfolgeabschätzung für Gesundheits- und Genomdaten.
  • Anforderungen an Auftragsverarbeitung, Löschung, Aufbewahrung, Auskunft.
  • Trennung Website-Datenschutz, Praxiskommunikation, Plattform-Datenschutz.
  • Health-Claims und Vertriebsgrenzen im Supplement-Umfeld.

Claims-, Content- und Freigabegovernance

  • Klare Trennung zwischen Praxisleistung, Plattformfunktion, medizinischer Empfehlung und Education.
  • Fachliche, medizinische, regulatorische und datenschutzbezogene Freigaben für Website-/App-/Produkttexte.
  • Versionierung, Quellenbezug und Nachvollziehbarkeit für alle Standardinhalte.
  • Human Review vor Ausspielung sensibler oder medizinisch relevanter Inhalte.
  • Konsistente Formulierungsleitlinien für Nutzer-, Corporate-Health- und Partnerkommunikation.
12.3

Blockchain

Blockchain wird in einer späteren Ausbaustufe für Nachweisbarkeit, Unveränderbarkeit oder Hash-basierte Belegketten geprüft. Für den MVP hat das Thema keine Priorität vor einer soliden Kernarchitektur.
13Phase 2

Produktive Umsetzung und Skalierung.

Beginnt nach Validierung des MVP und Bereitstellung der Investorengelder.

13.1

Ziele

  • Überführung in produktiven Betrieb.
  • Anbindung realer Datenquellen und Partner.
  • Ausbau der Empfehlungsengine und des Arzt-/Partnerportals.
  • Revisionssicherer Prozess für Offboarding und Betroffenenrechte.
  • Vorbereitung skalierbarer Rollouts.
13.2

Typische Inhalte

  • Vollproduktive Termin-, Intake-, Aktivierungs- und Praxisanbindungen.
  • Produktiver Leistungs-, Diagnostik-, Check-up- und Programmkatalog.
  • Produktive Wearable- und API-Integrationen.
  • Strukturierte Laborschnittstellen, Genetik- und Dokumenten-Pipelines.
  • Produktive Integration diagnostischer Geräte- und Testsysteme.
  • Produktive Dokumenten-/Scan-Pipelines im verschlüsselten U-KNOW Storage.
  • Ausbau der Wissensbasis mit VactorAI und CalcAI über freigegebene Daten.
  • Therapie-, Sitzungs-, Verlaufs- und Protokollmanagement.
  • Indikations- und programmbasierte Templates (Check-up, Prävention, Regeneration, Corporate Health).
  • Produktives Nutzer- und Mandantenmanagement.
  • Produktives Identity-, Access-, MFA- und Passkey-Management.
  • Biometrische App-Sperre und Passkey/WebAuthn-Login produktiv.
  • Verpflichtende starke Authentifizierung und Step-up-Policies für Ärzte/Admins.
  • Ausgebauter User-Onboarding-Prozess mit Einladungs- und Freigabestrecken.
  • Content-, Education- und Erklärungsmodule.
  • Redundante, skalierbare Produktivumgebung mit Ausbau für internationale Rollouts.
  • Corporate-Health-Modul mit Arbeitgeber-Onboarding und aggregierten Reports (ohne Offenlegung personenbezogener Daten).
  • Self-Service-First Privacy-Portal (Offboarding, Auskunft, Export, Löschung).
  • Automatisierter, dokumentierter Offboarding-Prozess.
  • DSGVO-Auskunft und Löschung als nachvollziehbare User-Prozesse.
  • Lösch- und Aufbewahrungsmatrix je Datenkategorie, Zielsystem, Partner.
  • Vertraglich und technisch abgesicherte Mitwirkung externer Auftragsverarbeiter.
  • SLA, Support und Betriebsorganisation.
  • Security Hardening, Audits, ggf. Zertifizierungsarbeit pro Modul.
  • Anbindungen an PVS-/CRM-/Partner-Systeme (z. B. Tumedo, Iterno Cloud).
13.3

Offboarding, Betroffenenrechte, Nachweisführung

Phase 2 setzt diese Prozesse systemseitig, rechtlich und operativ belastbar um. Im Self-Service-First-Ansatz stößt der User datenschutzbezogene Prozesse eigenständig über ein sicheres Portal an.

13.3.1

Prozessdesign und Fristensteuerung

  • Offboarding, Auskunft, Löschung und weitere Rechte primär über zentralen Privacy-Workflow im Portal.
  • Zusätzliche Kanäle nur als Fallback für Sonderfälle, Barrierefreiheit, Konflikte.
  • Jede Anfrage mit Request-ID, Zeitstempel, Status, Verantwortlichen, digitaler Fallakte.
  • Erleichterte Ausübung; Identitätsprüfung nur bei begründeten Zweifeln.
  • Bearbeitung ohne unnötige Verzögerung, spätestens innerhalb eines Monats; Verlängerung begründet und kommuniziert.
  • Transparenter Status: automatisiert, fachliche Prüfung, technische Umsetzung, Partner-Rückmeldung, Abschluss.
13.3.2

Operativer Zielprozess für Offboarding & Auskunft

  • Klare Auswahl: Konto kündigen, Daten exportieren, Auskunft, Löschung, Freigaben entziehen.
  • Standardfälle vollautomatisiert; komplexe Konstellationen in internen Ausnahmeprozess.
  • Vor finaler Löschung: Berechtigungen, Rollenfreigaben, API-Tokens, Partnerfreigaben entziehen und dokumentieren.
  • Auskunft: strukturiertes Antwortpaket (Daten, Zwecke, Kategorien, Empfänger, Speicherlogik, Quellen, Automatisierungsstatus).
  • Löschung je Datenkategorie geprüft; nicht löschbare Daten gesperrt, begründet, mit geplanter Restaufbewahrung.
  • Systemübergreifende Ausspielung an Auftragsverarbeiter und Partner.
  • Replikate, Dateispeicher, Suchindizes, Exporte und Backups gesondert geregelt.
  • Nach Abschluss nachvollziehbare Bestätigung an den User.
13.3.3

Rollenmodell und Nachweisartefakte

Rollen

  • User ist Initiator und Empfänger.
  • Support/Customer Success nur für Ausnahmen, nicht als Standardstart.
  • Privacy Office & DSB verantworten Fristen, Rechtsprüfung und kritische Freigaben.
  • Data Owner prüfen Datenobjekte und Aufbewahrungsregeln je System.
  • Operations/Security/Plattform setzen technische Maßnahmen um.
  • Medizinische Partner und Dienstleister wirken vertragsgemäß mit.

Nachweisartefakte

  • Request-Log mit ID, Kanal, Zeitpunkten, SLA-Status.
  • Identitätsprüfungs- und Berechtigungsprotokoll.
  • Systembezogene Lösch- bzw. Sperrprotokolle.
  • Empfänger- und Auftragsverarbeiter-Benachrichtigungen.
  • Entscheidungsdokumentation bei Aufbewahrungsausnahmen.
  • Export-/Auskunftspaket mit Übergabenachweis.
  • Abschlussbestätigung und auditierbare interne Fallakte.
13.4

Skalierungsperspektiven

Ärzte & Praxen

Longevity-Praxen, ärztlich geführte Standorte.

Hotels & Retreats

Hospitality-Konzepte mit Diagnostik & Programmen.

Franchise

Franchise- und Shop-in-the-shop-Modelle.

Corporate Health

B2B-Programme für Arbeitgeber & Standorte.
14Betriebsmodell

U-KNOW als technischer Generalunternehmer und Service-Integrator.

Betriebsmodell
U-KNOW als zentraler technischer Steuerungspartner
U-KNOWGeneralunternehmerManaged OperationsService DeskSecurity OperationsPen-Test & AuditCYBERLEGIS — RechtRegionale Partner
14.1

Verantwortung von U-KNOW

  • Gesamtarchitektur und technische Zielsteuerung der Plattform.
  • Nutzung, Weiterentwicklung und Betrieb der U-KNOW.AI Studio-Bausteine.
  • Entwicklung aller Plattformfunktionen, Workflows, Apps und Schnittstellen.
  • Serviceintegration zwischen Plattform, Betrieb, Security, Support, Partnern.
  • Fachliche und technische Releasefreigabe gegenüber CELLSPA.
  • Vendor-, Eskalations- und Leistungsmanagement aller Betriebspartner.
  • Reporting an CELLSPA zu Verfügbarkeit, Sicherheit, Vorfällen, Verbesserungen.
14.2

Plattform- und Architekturbeitrag

  • ISO-27001-zertifizierte Plattform- und Hostingbasis im deutschen RZ-Umfeld.
  • Mandantenfähige Umgebung für MVP und späteren Ausbau.
  • API-, MCP-, Workflow- und Connector-Fähigkeiten aus U-KNOW.AI Studio.
  • Berechtigungsvererbung, Logging, LLM-Gateway, Integrationsbausteine.
  • VactorAI und CalcAI als wiederverwendbare Wissens- und Abfrageschicht.
  • Vertraglich ausgeschlossener Einsatz von Kundendaten für LLM-Training.
  • Governance für Auditierbarkeit, Logging und kontrollierte KI-Nutzung.
14.3

Redundanz, Hochverfügbarkeit, Skalierung

  • Kritische Komponenten ohne Single Point of Failure.
  • Vertikale Skalierung für daten- und rechenintensive Lasten.
  • Horizontale Skalierung für Apps, APIs, Connectoren, MCP-Server, Workflows.
  • Ausbau auf weitere Regionen und internationale Rollouts.
  • Betriebs-, Backup- und Recovery-Konzepte auf diese Logik abgestimmt.
14.4

Organisatorische Rollen

U-KNOW Product & Platform

Architektur, Entwicklungssteuerung, Releaseplanung, Plattformfunktionen, Integrationslogik, technische Gesamtverantwortung.

U-KNOW Service Integration & Governance

Dienstleistersteuerung, SLA-Reporting, Eskalationen, Change-Freigaben, Vertragskoordination.

Managed Operations Partner

Infrastruktur-/Plattformbetrieb, Verfügbarkeit, Kapazität, Monitoring, Backup.

Service Desk & Technical Support

1st-/2nd-Level, Ticketing, Nutzerkommunikation, Vorqualifizierung.

Security Operations Partner

SIEM/SOC, Security Monitoring, Schwachstellen-/Incident-Unterstützung.

Audit- & Testpartner

Penetrationstests, Sicherheits- und Sonderprüfungen.

CELLSPA Fachseite

Priorisierung, fachliche Freigaben, Betriebsabnahmen, Business-Eskalationen.
14.5

Schnittstellen

  • Single Point of Contact für CELLSPA auf Vertrags-, Service- und Eskalationsebene.
  • Geregelte Ticket-/Incident-Übergabe zwischen Service Desk, Operations, SOC, Entwicklung.
  • Change-/Release-Schnittstelle mit Wartungsfenstern, Freigabe, Rollback, Dokumentation.
  • Operations-Handover für neue Umgebungen, Releases, Integrationen, Runbooks.
  • Security-Eskalation zwischen SOC, U-KNOW, Betreibern und CELLSPA.
  • Datenschutz-/Offboarding-Schnittstellen zwischen Privacy, Operations, Support, Auftragsverarbeitern.
  • Regelmäßige Service Reviews mit SLA-Berichten, Incident-Rückschau, Verbesserungen.
14.6

Servicefenster, SLA, Supportmodell

Startbetrieb

5 × 9 h

Service Desk, Technical Support und koordinierte Betriebsleistungen.
Ausbau

optional 7 × 24 h

Für kritische Betriebs- und Supportleistungen.
Immer aktiv

Monitoring 24/7

Technisches und Security-Monitoring laufen unabhängig vom Servicefenster.
14.7

Monitoring & Standardprozesse

  • Technisches Monitoring für Verfügbarkeit, Performance, Kapazität, Integrationen.
  • Security Monitoring für Anomalien, Angriffe, privilegierte Zugriffe, Konfig-Änderungen.
  • Zentralisierte Log-Erfassung, Alarmierung, Eskalation, revisionssichere Nachverfolgung.
  • Geregelte Update- und Upgrade-Prozesse für Plattform, Middleware, Sicherheit, Apps.
  • Reguläre Wartungsfenster, Notfall-Updates, dokumentiertes Rollback.
  • Backup-, Restore- und Disaster-Recovery-Prozesse mit regelmäßigen Tests.
  • Definierte RPO- und RTO-Ziele je kritischer Komponente.
  • Problem-Management, Root-Cause-Analysen, kontinuierliche Verbesserung.
14.8

Outsourcing-Modell

Bei U-KNOW intern

  • U-KNOW.AI Studio als Plattformkern.
  • Entwicklung der CELLSPA Plattform-Funktionalitäten.
  • Entwicklung der Apps und User Journeys.
  • Architektur, Release-Management, Integrationslogik, Governance.
  • Steuerung aller externen Partner und Services.

Sinnvoll ausgesourct

  • Managed Infrastructure und Platform Operations.
  • Service Desk und Technical Support.
  • Security Operations und kontinuierliches Monitoring.
  • Penetrationstests und unabhängige Assessments.
  • Optional regionale Betriebs-/Rollout-Partner für internationale Expansion.
15Offene Entscheidungen

Diese Punkte werden im Scope-Workshop verbindlich entschieden.

  1. 1Einstiegsmarkt: Arzt, Hotel oder hybrid?
  2. 2Drei bis fünf Nutzerreisen, die im MVP perfekt funktionieren müssen.
  3. 3Welche Datenquellen werden simuliert, welche real angebunden?
  4. 4Konkrete Rollen in Phase 1: Nutzer, Arzt, Admin, Partner.
  5. 5Welche Empfehlungen sind im MVP zulässig und wie freigegeben?
  6. 6KPIs für den Erfolg von Phase 1.
  7. 7Aufbewahrungs-, Sperr- und Löschregeln je Datenkategorie und Rechtsgrundlage.
  8. 8Rollen von Support, Datenschutz, Operations, medizinischen Partnern im Betroffenenrechtsprozess.
  9. 9Welche Leistungs-, Diagnostik-, Check-up- und Regenerationsbausteine zuerst digital?
  10. 10Welche Indikations- und Programmpfade zuerst als Templates?
  11. 11Tiefe der Integration von Website, Doctolib, digitaler Anamnese, Praxisprozess in Phase 1/2.
  12. 12Welche Corporate-Health-Reports sind fachlich und datenschutzrechtlich zulässig?
  13. 13Welche Inhalte sind allgemeine Education vs. freigabepflichtige medizinische Inhalte?
16Empfehlung

Fokussiert, sicher, regulatorisch klug gerahmt.

CELLSPA hat das Potenzial, sich als hochwertige europäische Longevity-Plattform mit ärztlicher Begleitung zu positionieren.

01Zuerst Datenplattform, Rollen, Sicherheit und MVP sauber bauen.
02KI als Assistenzsystem mit Human Oversight einsetzen.
03Integrationen schrittweise priorisieren.
04Produktive Skalierung erst nach validierter Phase 1 und klarer Finanzierungsfreigabe starten.

Damit entsteht bis Mitte August 2026 ein vertrauenswürdiger MVP und gleichzeitig die Grundlage für ein investitionsfähiges Umsetzungsprogramm in Phase 2.

CELLSPA Konzept · Stand 2026-06-21
© CELLSPA · vertraulicher Arbeitsentwurf